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«Masked Singer»: Thomas Hayo als Pfeife enttarnt

Thomas Hayo war «Die Pfeife». (Urheber/Quelle/Verbreiter: Rolf Vennenbernd/dpa)
In der Musik-Show «The Masked Singer» musste eine weitere Figur die Maske ablegen. Darunter steckte ein Saarländer, der vor allem aus einem anderen ProSieben-Format bekannt ist.

Die Pfeife flötet nicht weiter: Der Creative Director und langjährige «Germany’s Next Topmodel»-Juror Thomas Hayo ist in der ProSieben-Show «The Masked Singer» als Trillerpfeife verkleidet enttarnt worden und damit ausgeschieden.

Der 53-Jährige, der bis 2018 neben Heidi Klum in der GNTM-Jury saß, erhielt zu wenige Stimmen der Zuschauer und musste daher seine Identität preisgeben. Trotzdem war Hayo nach seiner Enttarnung zufrieden: «Es ist ein Traum. Du darfst hier endlich mal das machen, was du sonst unter der Dusche machst, und musst dich nicht dafür schämen.»

Hayo steckte in einem knallblauen Trainingsanzug und trug eine überdimensionale Trillerpfeife mit großen Kulleraugen als Maske. Darunter habe er nicht sehen können, sagte er am Ende der Sendung. Das habe die Auftritte erschwert. «Blind singen geht, aber blind tanzen war ein bisschen schwieriger.» Trotzdem habe die Teilnahme an der Show «Riesenspaß» gemacht.

Zuvor war ein Mitglied des prominenten Rate-Teams Hayo bereits auf die Spur gekommen: Ruth Moschner (46) hörte nach eigenen Worten einen leichten Dialekt unter der Maske und tippte deshalb auf den gebürtigen Saarländer. Ihr Teammitglied Ross Antony (48) legte sich auf den Schauspieler und Musiker Jimi Blue Ochsenknecht (30) fest, während Yvonne Catterfeld (42) den Fußballer Sami Khedira (35) unter dem Kostüm vermutete. Bei der Online-Publikumsabstimmung war ebenfalls Ochsenknecht der Favorit.

Publikum wählte Namen für Roboter aus

Neben der Pfeife mussten in der dritten Folge auch die schwarze Mamba und der einsame Roboter ums Weiterkommen zittern. Letzterer erlebte während der Show eine «Masked Singer»-Premiere: Nachdem er in den ersten Sendungen noch als «No Name» aufgetreten war, erhielt der Roboter nun einen vom Publikum ausgewählten Namen. Aus 36.000 Namensvorschlägen waren in der vergangenen Woche fünf Ideen zur Abstimmung freigegeben worden. Das Ergebnis gab Moderator Matthias Opdenhövel (52) kurz vor dem Ende der Sendung bekannt – der Roboter wurde auf den Namen «Rosty» getauft.

Mehr als 60.000 Stimmen seien insgesamt abgegeben worden, sagte Opdenhövel. «Rosty» zeigte sich nach der Taufe sehr zufrieden. Er sei froh, endlich einen Namen zu haben, sagte er. Kommenden Samstag wird der Roboter zum ersten Mal als «Rosty» auf die Bühne gehen.

In der Musik-Show treten Promis als Sänger auf, verstecken ihre Identität aber hinter aufwendiger Kostümierung. Erst nach und nach werden sie enttarnt. In der kommenden vierten Folge der aktuellen Staffel treten noch unter anderem eine Zahnfee, ein Werwolf und ein Maulwurf im Bauarbeiter-Outfit gegeneinander an.

Von Rabea Gruber, dpa